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Österreichische Baunormen

Norm-Informationen:
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN ISO 17892-6
Klassifikation:
ST*N
Preisgruppe:
Preisgruppe 15
Bezeichnung:
Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Laborversuche an Bodenproben - Teil 6: Fallkegelversuch (ISO 17892-6:2017)
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
ONR 24423 (2010 03 15)*ÖNORM EN ISO 17892-6 (2015 02 15)*ÖNORM CEN ISO/TS 17892-6 (2005 03 01)
identische Norm:
Registriert als:
ISO 14688-1*ISO 17892-1
Autor:
Komitee 023 Geotechnik
Referenz:
ISO 17892-6 (2017) ,IDT*EN ISO 17892-6 (2017 03) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Geotechnical investigation and testing - Laboratory testing of soil - Part 6: Fall cone test (ISO 17892-6:2017)
Description:
Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Prüfung der undränierten Scherfestigkeit an ungestörten und gestörten Probekörpern von feinkörnigen Böden mit dem Fallkegelverfahren fest. Dieses Dokument gilt für die im Labor durchgeführte Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit eines Bodenprobekörpers innerhalb des Anwendungsbereichs geotechnischer Erkundungen. Beim Fallkegelversuch wird ein Kegel mit seiner Spitze auf einen Probekörper fallengelassen, und die resultierende Eindringung des Kegels in den Boden wird gemessen. Die Werte für die Eindringung werden für die Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit verwendet. Der Fallkegelversuch erzeugt eine komplexe Scherbeanspruchung im Probekörper und stellt weder Versuche der vertikalen, triaxialen Zusammendrückung noch der horizontalen Scherspannung dar. Jedoch kann das Ergebnis dieses Indexversuchs einer abgeschätzten undränierten Scherfestigkeit, die im Labor mit anderen Prüfverfahren bestimmt wurde, entsprechen. Da der Versuch an einem kleinen Labor-Probekörper durchgeführt wird, weichen die Ergebnisse möglicherweise von den bei Laborversuchen mit größeren Probekörpern erzielten Ergebnissen ab. Darüber hinaus ist der Probekörper möglicherweise nicht ganz repräsentativ für den Boden in seinem natürlichen Feldzustand, beispielsweise weist der Probekörper möglicherweise keine Klüfte auf, die im Boden in situ vorhanden sind, deren Abstände jedoch die Größe des Probekörpers überschreiten. Aus diesen Gründen sollte der Versuch eher als Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit denn als deren wahre Messung angesehen werden. Das Verhältnis zwischen den Werten für die Scherfestigkeit von gestörten Probekörpern und von ungestörten Probekörpern darf für die Abschätzung der Empfindlichkeit eines Probekörpers angewendet werden. Die zeitabhängige Messung der Scherfestigkeit darf für die Bewertung des erneuten Festigkeitsanstiegs infolge von Thixotropie eines gestörten Probekörpers verwendet werden.
francoise:
Reconnaissance et essais géotechniques - Essais de laboratoire sur les sols - Partie 6: Essai de pénétration de cône (ISO 17892-6:2017)
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN ISO 17892-6
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 9
Bezeichnung:
Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Laborversuche an Bodenproben - Teil 6: Fallkegelversuch (ISO/DIS 17892-6:2014)
zitierte Normen:
ÖNORM EN ISO 17892-6 (2017 07 01)
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 023 Geotechnik
Referenz:
EN ISO 17892-6 (2014 12) ,IDT*ISO 17892-6 (2014) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Geotechnical investigation and testing - Laboratory testing of soil - Part 6: Fall cone test (ISO/DIS 17892-6:2014)
Description:
Diese Internationale Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung der undränierten Scherfestigkeit an ungestörten und gestörten Probekörpern von feinkörnigen Böden mit dem Fallkegelverfahren fest. Diese Internationale Norm gilt für die im Labor durchgeführte Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit eines Bodenprobekörpers innerhalb des Anwendungsbereichs geotechnischer Erkundungen. Beim Fallkegelversuch wird ein Kegel mit seiner Spitze auf einen Probekörper fallengelassen, und die resultierende Eindringung des Kegels in den Boden wird gemessen. Die Werte für die Eindringung werden für die Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit verwendet. Der Fallkegelversuch erzeugt eine komplexe Scherbeanspruchung im Probekörper und simuliert weder Versuche der vertikalen Zusammendrückung noch der horizontalen Scherspannung. Bei ungestörten Probekörpern sind die Versuchsergebnisse abhängig von der Güteklasse des Probekörpers. Darüber hinaus entspricht der Sättigungsgrad des Probekörpers nicht dem des Bodens in situ, was zu einem abweichenden Ergebnis führt. Da der Versuch an einem kleinen Labor-Probekörper durchgeführt wird, weichen die Ergebnisse möglicher-weise von den bei Laborversuchen mit größeren Probekörpern erzielten Ergebnissen ab. Darüber hinaus ist der Probekörper möglicherweise nicht ganz repräsentativ für den Boden in seinem natürlichen Feldzustand, beispielsweise weist der Probekörper möglicherweise keine Klüfte auf, die im Boden in situ vorhanden sind, deren Abstände jedoch die Größe des Probekörpers überschreiten. Aus diesen Gründen sollte der Versuch eher als Abschätzung der undränierten Scherfestigkeit denn als deren wahre Messung angesehen werden. Das Verhältnis zwischen den Werten für die Scherfestigkeit von gestörten Probekörpern und von ungestörten Probekörpern darf für die Abschätzung der Empfindlichkeit eines Probekörpers angewendet werden. Die zeitabhängige Messung der Scherfestigkeit darf für die Bewertung des erneuten Festigkeitsanstiegs infolge von Thixotropie eines gestörten Probekörpers verwendet werden.
francoise:
Reconnaissance et essais géotechniques - Essais de laboratoire sur les sols - Partie 6: Essai de pénétration de cône (ISO/DIS 17892-6:2014)