Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN ISO 12807
Klassifikation:
ST*N
Preisgruppe:
Preisgruppe 42
Bezeichnung:
Sicherer Transport von radioaktivem Material - Dichtheitsprüfung der Verpackung (ISO 12807:2018)
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
ÖNORM EN ISO 12807 (2020 11 01)
identische Norm:
Registriert als:
IAEA
Autor:
Komitee 088 Strahlenschutz
Referenz:
ISO 12807 (2018) ,IDT*EN ISO 12807 (2021 02) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Safe transport of radioactive materials - Leakage testing on packages (ISO 12807:2018)
Description:
Dieses Dokument legt Prüfkriterien und Prüfverfahren für die Messung der Gasleckage fest, um nachzuweisen, dass Versandstücke für den Transport radioaktiven Materials die Anforderungen an sichere Verpackungen im Dokument Regulations for the Safe Transport of Radioactive Material der International Atomic Energy Agency (IAEA) erfüllen, für die - Designverifizierung, - Verifizierung bei der Fertigung, - Verifizierung vor Versand, - regelmäßige Verifizierung, und - Verifizierung bei Wartung. Dieses Dokument beschreibt ein Verfahren, mit der die zulässige Aktivitätsfreisetzung radioaktiven Inhalts in einem Umschließungssystem unter vorgegebenen Prüfbedingungen zu äquivalenten Gasleckageraten in Bezug gesetzt werden kann. Dieser Ansatz wird als die Gasleckage-Prüfmethodik bezeichnet. Jedoch wird in diesem Dokument anerkannt, dass auch andere Verfahren zulässig sein könnten, sofern mit ihnen nachgewiesen werden kann, dass eine Freisetzung des radioaktiven Inhalts die behördlichen Anforderungen nicht übersteigt und diese mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden. Dieses Dokument stellt sowohl eine allgemeine als auch eine detaillierte Anleitung zu den komplexen Beziehungen zwischen einer Prüfung der äquivalenten Gasleckage und einer zulässigen Aktivitäts-freisetzungsrate bereit. Während die allgemeine Anleitung allgemein anerkannt ist, muss die Anwendung der detaillierten Anleitung mit der zuständigen Behörde während der Zertifizierung von Versandstücken Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C vereinbart werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Erfüllung der Anforderung nicht auf eine einzelne Methodik beschränkt ist. Dieses Dokument verlangt keine bestimmten Prüfverfahren für Gasleckagen, legt jedoch Mindestanforderungen für jede Prüfung fest, die angewandt wird. Der Konstrukteur oder Lieferant des Versandstücks ist für die Abschätzung oder Bestimmung der maximal zulässigen Freisetzungsrate von Radioaktivität in die Umgebung und für die Wahl der geeigneten Leckage-Prüfverfahren, die eine angemessene Empfindlichkeit aufweisen, verantwortlich. Dieses Dokument bezieht sich gezielt auf Versandstücke Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C, für die die behördlich festgesetzten Anforderungen an eine dichte Umschließung explizit festgelegt sind.
francoise:
Sûreté des transports de matières radioactives - Contrôle de l'étanchéité des colis (ISO 12807:2018)
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN ISO 12807
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 33
Bezeichnung:
Kernbrennstofftechnologie - Sicherer Transport von radioaktivem Material - Dichtheitsprüfung der Verpackung (ISO 12807:2018)
zitierte Normen:
ÖNORM EN ISO 12807 (2021 05 15)
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 088 Strahlenschutz
Referenz:
EN ISO 12807 (2020 09) ,IDT*ISO 12807 (2018 09) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Safe transport of radioactive materials - Leakage testing on packages (ISO 12807:2018)
Description:
Dieses Dokument legt Prüfkriterien und Prüfverfahren für die Messung der Gasleckage fest, um nachzuweisen, dass Versandstücke für den Transport radioaktiven Materials die Anforderungen an sichere Verpackungen im Dokument Regulations for the Safe Transport of Radioactive Material der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) erfüllen, für die - Designverifizierung, - Verifizierung bei der Fertigung, - Verifizierung vor Versand, - regelmäßige Verifizierung, und - Verifizierung bei Wartung. Dieses Dokument beschreibt eine Methode, mit der die zulässige Aktivitätsfreisetzung radioaktiven Inhalts in einem Umschließungssystem unter vorgegebenen Prüfbedingungen zu äquivalenten Gasleckageraten in Bezug gesetzt werden kann. Dieser Ansatz wird als die Gasleckage-Prüfmethodik bezeichnet. Jedoch wird in diesem Dokument anerkannt, dass auch andere Methoden zulässig sein könnten, sofern mit ihnen nachgewiesen werden kann, dass eine Freisetzung des radioaktiven Inhalts die behördlichen Anforderungen nicht übersteigt und diese mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden. Dieses Dokument stellt sowohl eine allgemeine als auch eine detaillierte Anleitung zu den komplexen Beziehungen zwischen einer Prüfung der äquivalenten Gasleckage und einer zulässigen Aktivitätsfreisetzungsrate bereit. Während die allgemeine Anleitung allgemein anerkannt ist, muss die Anwendung der detaillierten Anleitung mit der zuständigen Behörde während der Zertifizierung von Versandstücken Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C vereinbart werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Erfüllung der Anforderung nicht auf eine einzelne Methodik beschränkt ist. Dieses Dokument verlangt keine bestimmten Prüfverfahren für Gasleckagen, legt jedoch Mindestanforderungen für jede Prüfung fest, die angewandt wird. Der Konstrukteur oder Lieferant des Versandstücks ist für die Schätzung oder Bestimmung der maximal zulässigen Freisetzungsrate von Radioaktivität in die Umgebung und für die Wahl der geeigneten Leckage-Prüfverfahren, die eine angemessene Empfindlichkeit aufweisen, verantwortlich. Dieses Dokument bezieht sich gezielt auf Versandstücke Typ B(U), Typ B(M) oder Typ C, für die die behördlich festgesetzten Anforderungen an eine dichte Umschließung explizit festgelegt sind.
francoise:
Sûreté des transports de matières radioactives - Contrôle de l'étanchéité des colis (ISO 12807:2018)