Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN ISO 11611
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 27
Bezeichnung:
Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren (ISO/DIS 11611:2022)
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 052 Arbeitsschutz, Ergonomie, Sicherheitstechnik - AES
Referenz:
EN ISO 11611 (2022 08) ,IDT*ISO 11611 (2022 08) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Protective clothing for use in welding and allied processes (ISO/DIS 11611:2022)
Description:
Dieses Dokument legt Mindestanforderungen an und Prüfverfahren für die Sicherheit für Schutzkleidung fest, darunter Hauben, Schürzen, Überziehärmel und Gamaschen, die dafür vorgesehen sind, den Körper des Trägers, einschließlich Kopf (Hauben) und Füßen (Gamaschen) beim Schweißen und verwandten Verfahren mit vergleichbaren Risiken zu schützen. Für den Schutz des Kopfes und der Füße des Trägers ist diese Internationale Norm nur auf Hauben und Gamaschen anwendbar. Diese Internationale Norm legt keine Anforderungen an Schutzvorrichtungen für Füße, Hände, Gesicht und/oder Augen fest. Diese Art von Schutzkleidung soll den Träger vor folgenden Gefährdungen schützen: - Spritzer (kleine Spritzer geschmolzenen Metalls) in 2 Risikostufen, kurzzeitigen Kontakt mit Flammen, Strahlungswärme eines elektrischen Lichtbogens, der beim Schweißen und verwandten Verfahren zur Anwendung kommt; - gefährliche UV-Strahlung (UV-A, UV-B und insbesondere UV-C), die beim Schweißen und verwandten Verfahren entsteht, in 3 Risikostufen; - sie beschränkt die Möglichkeit eines elektrischen Schlages durch kurzzeitigen, unbeabsichtigten Kontakt mit spannungsführenden elektrischen Leitern mit Gleichspannung bis zu etwa 100 V unter üblichen Schweißbedingungen auf ein Mindestmaß. Schweiß, Verschmutzungen oder andere Verunreinigungen können den Schutzgrad gegen kurzzeitigen unbeabsichtigten Kontakt mit spannungsführenden elektrischen Leitern bei diesen Spannungen beeinträchtigen. Die wichtigsten Handschweißverfahren werden erläutert und den Höchstwerten der effektiv emittierten Bestrahlungsstärke entsprechend Verfahrensgruppen zugeordnet, die für diese Arten von Schweißverfahren durch Messung bestimmt und bewertet wurden. Für angemessenen umfassenden Schutz gegen Risiken, denen Schweißer üblicherweise ausgesetzt sind, sollte zusätzlich persönliche Schutzausrüstung (PSA) zum Schutz von Kopf, Gesicht, Händen und Füßen getragen werden, die in anderen Internationalen Normen erfasst ist. Diese Norm ist nicht anwendbar auf Laserstrahlschweißverfahren (kohärente, monochromatische Strahlenquellen). Eine Anleitung für die Auswahl der Schutzkleidung für unterschiedliche Schweißaktivitäten ist in Anhang B enthalten.
francoise:
Vêtements de protection utilisés pendant le soudage et les techniques connexes (ISO/DIS 11611:2022)