Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 196-12
Klassifikation:
ST*N
Preisgruppe:
Preisgruppe 13
Bezeichnung:
Prüfverfahren für Zement - Teil 12: Reaktivität von Zementbestandteilen - Verfahren zur Bestimmung der Hydratationswärme und des chemisch gebundenen Wassers
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
ÖNORM EN 17979 (2023 06 15)
identische Norm:
Registriert als:
EN 196-2*EN 196-6*EN 196-11*EN 197-1*EN 197-6*ISO 3310-1:2016*ISO 9277
Autor:
Komitee 046 Zement und Baukalk
Referenz:
EN 196-12 (2024) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Methods of testing cement - Part 12: Reactivity of cement constituents - Heat of hydration and bound water content methods
Description:
Dieses Dokument legt zwei gleichwertige Prüfverfahren fest zur Bewertung der chemischen Reaktivität eines puzzolanischen oder latent hydraulischen Zementbestandteils oder Betonzusatzstoffs durch Messung der Hydratationswärme oder des Gehalts an gebundenem Wasser von hydratisierten Zementleimen (feuchten Rohmassen), die aus dem Zementbestandteil oder Betonzusatzstoff, Calciumhydroxid, Calciumcarbonat, Kaliumsulfat und Kaliumhydroxid bestehen und für 72 h und 168 h (3 Tage und 7 Tage) bei 40 °C ausgehärtet wurden. Diese beiden Prüfverfahren messen die chemische Reaktivität von Versuchsproben, die für die Verwendung als zementgebundene Werkstoffe, wie z. B. Zementbestandteile und Betonzusatzstoffe, bestimmt sind. Die Prüfverfahren unterscheiden nicht zwischen latent hydraulischer und puzzolanischer Reaktivität. Die Prüfverfahren werden zu Qualifizierungszwecken angewendet, wenn die Zementbestandteile oder Betonzusatzstoffe bei der durch die entsprechenden Produktnormen festgelegten Mahlfeinheit geprüft werden. Liegt keine Produktnorm oder keine Spezifikation in der Produktnorm vor, werden die Bestandteile bei der Mahlfeinheit für den Verwendungszweck geprüft. Die Prüfverfahren werden auch für die Prüfung anderer neuartiger Bestandteile, die latent hydraulisch oder puzzolanisch sind und die die nicht in Produktnormen der Normenreihe EN 197 behandelt werden, angewendet. Für derartige neue Bestandteile wurde die Gültigkeit der zugrundeliegenden Korrelationen mit der Festigkeitsentwicklung jedoch noch nicht verifiziert; somit können die Prüfergebnisse ausschließlich für informative und indikative Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus werden diese Prüfverfahren bei der Produktionskontrolle von Zementbestandteilen zur Bewertung ihrer latent hydraulischen oder puzzolanischen Reaktivität eingesetzt.
francoise:
Méthodes d'essais des ciments - Partie 12: Réactivité des constituants du ciment - Méthodes de détermination de la chaleur d¿hydratation et de la teneur en eau liée