Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 17979
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 9
Bezeichnung:
Reaktivität von Zementbestandteilen - Verfahren zur Bestimmung der Hydratationswärme und des chemisch gebundenen Wassers
zitierte Normen:
ÖNORM EN 196-12 (2025 03 01)
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 046 Zement und Baukalk
Referenz:
EN 17979 (2023 05) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Reactivity of cement constituents - Heat of hydration and bound water content methods
Description:
Dieses Dokument legt zwei sich ergänzende Prüfverfahren fest zur Bewertung der chemischen Reaktivität eines puzzolanischen oder latent hydraulischen Zementbestandteils durch Messung der Hydratationswärme oder des gebundenen Wassergehalts von hydratisierten Zementleimen, die aus dem Zementbestandteil, Calciumhydroxid, Calciumcarbonat, Kaliumsulfat und Kaliumhydroxid bestehen und für 72 h und 168 h (3 Tage und 7 Tage) bei 40 °C ausgehärtet wurden. Diese beiden Prüfverfahren unterscheiden nicht zwischen latent hydraulischer und puzzolanischer Reaktivität. Deshalb werden diese beiden Verfahren zur Messung der chemischen Reaktivität der folgenden in EN 197-1 und EN 197-5 festgelegten Zementbestandteile verwendet: S, D, P, Q, V, W und T. Diese Prüfverfahren werden als Ergänzung zu den derzeitigen Spezifikationen zur Reaktivität von Zement- bestandteilen angewendet, die in EN 197-1 und EN 197-5 angegeben sind, d.h. der nach EN 196-2 gemessene reaktive Siliciumdioxidgehalt für die Zementbestandteile P, Q und V, die Druckfestigkeit von festgelegten Prüfmörteln nach EN 196-1 für die Zementbestandteile W und T, und die Puzzolanität von Puzzolanzement nach EN 196-5 für Zement des Typs CEM IV nach EN 197-1. Die Prüfverfahren werden zu Qualifizierungszwecken angewendet, wenn die Zementbestandteile mit der Mahlfeinheit für die bestimmungsgemäße Verwendung geprüft werden. Die Prüfverfahren werden auch für die Prüfung anderer neuartiger Bestandteile, die latent hydraulisch oder puzzolanisch sind und die die nicht in EN 197-1 und EN 197-5 behandelt werden, angewendet. Für derartige neue Bestandteile wurde die Gültigkeit der zugrundeliegenden Korrelationen mit der Festigkeitsentwicklung jedoch noch nicht verifiziert; somit können die Prüfergebnisse ausschließlich für informative und indikative Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus werden diese Prüfverfahren bei der Produktionskontrolle von Zementbestandteilen zur Bewertung ihrer latent hydraulischen oder puzzolanischen Reaktivität eingesetzt.
francoise:
Réactivité des constituants du ciment - Méthodes de détermination de la chaleur d¿hydratation et de la teneur en eau liée