Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 16925
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 30
Bezeichnung:
Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Automatische Sprinkleranlagen für Wohnbereiche - Planung, Installation und Instandhaltung
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
ÖNORM EN 16925 (2015 11 15)
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 172 Automatische Brandschutzanlagen
Referenz:
EN 16925 (2017 06) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Fixed firefighting systems - Automatic residential sprinkler systems - Design, installation and maintenance
Description:
Dieser europäische Norm-Entwurf legt Anforderungen fest und gibt Empfehlungen für die Planung, den Einbau, die Wasserversorgungen und Rückflussverhinderung, Inbetriebnahme, Instandhaltung sowie Prüfung von ortsfesten Wohnraumsprinkleranlagen in Gebäuden für Wohnbereiche. Diese Norm ist für die Anwendung durch Personen, die mit Kauf, Planung, Einbau, Prüfung, Inspektion, Abnahme, Betrieb und Instandhaltung automatischer Wohnraumsprinkleranlagen zu tun haben, bestimmt, damit derartige Einrichtungen wie vorgesehen über ihre gesamte Lebensdauer funktionieren. Diese Norm weist Konstruktionsdetails von Gebäuden aus, die für die ordnungsgemäße Ausführung von Wohnraumsprinkleranlagen nach dieser Norm mindestens erforderlich sind. Diese Norm gilt für jede Ergänzung, Erweiterung, Reparatur oder sonstige Veränderung an Wohnraum-sprinkleranlagen. Diese Norm gilt nicht für Flächen innerhalb von Gebäuden, die Gefährdungen enthalten, die anders sind als solche, die in einem Wohnbereich zu finden sind. Diese Norm gilt nicht für Situationen, z. B. Brandstiftung, bei denen Brände an mehreren Stellen gleichzeitig vorsätzlich gelegt werden können. Diese Norm gilt nicht für sichere Unterkünfte, z. B. Justizvollzugsanstalten und Rehabilitationseinrichtungen. Es sollte nicht angenommen werden, dass die Bereitstellung einer Wohnraumsprinkleranlage die Notwendigkeit anderer Mittel zur Branderkennung und -bekämpfung überflüssig macht, und es ist wichtig, die Brandschutzmaßnahmen im Wohnbereich als Ganzes zu betrachten. Berücksichtigt werden müssen der Feuerwiderstand baulicher Anlagen, Fluchtwege, Rauchmelder, Brandmeldeanlagen, Bereitstellung von tragbaren Feuerlöschern, Schulung und Information. Die nationale Gesetzgebung muss in jedem Fall eingehalten werden und wird normalerweise die Notwendigkeit für weitere Brandschutzmaßnahmen zusätzlich zu Wohnraumsprinkleranlagen abdecken. Es wird angenommen, dass Planung und Bau des Gebäudes den örtlichen Bauordnungen und nationalen Anforderungen entsprechen. Wird die Wohnraumsprinkleranlage verwendet, um andere Brandschutz-maßnahmen, z. B. Wände oder Türen, zu ersetzen, dürfen die Baubehörden den Einbau einer Anlage mit zusätzlichen Vorrichtungen zur Steigerung der Leistung und/oder Zuverlässigkeit verlangen. Planung, Einbau, Inspektion, Prüfung und Instandhaltung von Wohnraumsprinkleranlagen sollten nur von einer kompetenten Person durchgeführt werden. Diese Norm deckt unter Umständen nicht alle örtlichen oder nationalen gesetzlichen Anforderungen ab, die Vorrang vor dieser Norm haben dürfen.
francoise:
Installations fixes de lutte contre l’incendie - Systèmes d’extinction automatiques du type sprinkleur résidentiel - Conception, installation et maintenance
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 16925
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 30
Bezeichnung:
Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Automatische Sprinkleranlagen für Wohnbereiche - Planung, Installation und Instandhaltung
zitierte Normen:
ÖNORM EN 16925 (2017 07 15)
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 172 Automatische Brandschutzanlagen
Referenz:
EN 16925 (2015 10) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Fixed firefighting systems - Automatic residential sprinkler systems - Design, installation and maintenance
Description:
Dieser Europäische Norm-Entwurf legt Anforderungen fest und gibt Empfehlungen für Planung, Installation und Instandhaltung von ortsfesten Wohnraumsprinkleranlagen in Wohngebäuden oder Teilen von Wohngebäuden. Die Gebäude werden wie folgt eingeteilt: a) Gebäudetyp 1 (am wenigsten gefährlich): 1) Ein- oder Zweifamilienhaus; 2) einzelne Wohnung in einem nicht sprinklergeschützten Gebäude; 3) Fertighaus; b) Gebäudetyp 2: 1) Wohnungen/Wohnblock; 2) Haus mit mehreren Haushalten und gemeinsam genutzten Einrichtungen; 3) Seniorenheim/Pflegeheim (mit Ausnahme von Krankenhäusern)/Kindergarten; 4) Studentenwohnheim. Der Gebäudetyp 2 beschränkt sich auf Gebäude mit bis zu 4 oberirdischen Stockwerken. c) Gebäudetyp 3: 1) Gebäudetyp 2 mit mehr als 4 Stockwerken und Hotels mit bis zu 4 Stockwerken. Bereiche in Gebäuden mit anderen Gefährdungen als für Wohnbereiche typisch sind, werden in dieser Norm nicht behandelt und sollten mit einer nach EN 12845 ausgelegten Sprinkleranlage, einschließlich Wasserversorgung, geschützt werden. In diesen Gebäuden sollte der zu Wohnzwecken genutzte Teil nach dieser Norm ausgelegt werden. Geschützte Unterkünfte, z. B. Vollzugsanstalten und Rehabilitations-einrichtungen, werden von dieser Norm nicht abgedeckt. Die Anforderungen und Empfehlungen nach dieser Norm gelten auch für eine Ergänzung, Erweiterung oder andere Veränderung der Wohnraumsprinkleranlage. Diese Norm behandelt die Bereitstellung von Wasserversorgungen, zu verwendende Bauteile, Installation und Prüfung der Anlage, Wartung und Erweiterung von bereits vorhandenen Anlagen und legt Konstruktionsdetails von Gebäuden fest, die für die zufriedenstellende Leistungsfähigkeit von Wohnraumsprinkleranlagen nach dieser Norm mindestens erforderlich sind. Diese Norm soll keine neue Technologien oder alternative Maßnahmen einschränken, vorausgesetzt, dass durch eine dritte Partei ein gleichwertiges Sicherheitsniveau gesichert ist. Diese Norm ist für Personen bestimmt, die sich mit Kauf, Planung, Installation, Prüfung, Inspektion, Genehmigung, Betrieb und Wartung automatischer Wohnraumsprinkleranlagen befassen, damit diese Vorrichtungen wie vorgesehen über die gesamte Lebensdauer funktionieren. Diese Norm ist ausschließlich für ortsfeste Wohnraumsprinkleranlagen in Gebäuden an Land bestimmt und Grundvoraussetzung ist, dass diese Norm von Unternehmen angewendet wird, die Personal beschäftigen, das auf dem Anwendungsbereich, mit der sich diese Norm beschäftigt, sachkundig ist. Planung, Installation und Instandhaltung von Wohnraumsprinkleranlagen sollten nur von geschultem und erfahrenem Personal ausgeführt werden. Gleichermaßen sollten nur sachkundige Techniker Inspektion und Prüfung der Anlage vornehmen. Diese Norm deckt nicht unbedingt alle gesetzlichen Anforderungen ab. Die nationalen Anforderungen an Wohnbereiche sind verbindlich.
francoise:
Installations fixes de lutte contre l'incendie - Systèmes d'extinction automatique du type sprinkleur résidentiel - Conception, installation et maintenance