Österreichische Baunormen
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 15610
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 20
Bezeichnung:
Bahnanwendungen - Akustik - Messung der Schienen- und Radrauheit im Hinblick auf die Entstehung von Rollgeräuschen
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 213 Eisenbahnwesen
Referenz:
EN 15610 (2017 09) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Railway applications - Acoustics - Rail and wheel roughness measurement related to rolling noise generation
Description:
Diese Europäische Norm legt ein direktes Verfahren zur Charakterisierung der Rauheit der Rad- und Schienenfahrfläche im Hinblick auf das Rollgeräusch fest ("Akustische Rauheit"), dargestellt in Form eines Terzspektrums. Die vorliegende Norm gibt ein Verfahren an zur: a) Auswahl der Messpositionen entlang einer Strecke oder Auswahl der Räder eines Fahrzeugs; b) Auswahl der Messpositionen in Querrichtung; c) Messwerterfassung; d) Verarbeitung der Messwerte mit dem Ziel, eine Reihe von Rauheits-Terzspektren abzuschätzen; e) Darstellung dieser Schätzung zum Vergleich mit Grenzen der akustischen Rauheit; f) Vergleich in Bezug auf eine obere Grenze, die als Terzspektrum über der Wellenlänge vorgegeben ist; g) Anforderung an das Messsystem. Sie ist anwendbar zur: a) Güteprüfung von Referenz-Gleisabschnitten in Bezug auf die Abnahmeprüfung für Geräuschemissionen von Schienenfahrzeugen; b) Güteprüfung von Gleisabschnitten in Bezug auf Geräuschemissionen von Schienenfahrzeugen; c) Abnahme der Fahrflächenqualität, sofern die akustische Rauheit das Abnahmekriterium ist; d) Beurteilung der Radflächenbeschaffenheit als eine Eingabe für die akustische Abnahme von Bremsklötzen; e) Beurteilung der Rad-Schiene-Rauheit als eine Eingabe für die Berechnung der kombinierten Rad-Schiene-Rauheit; f) Diagnose von Rad-Schiene-Aspekten für bestimmte Gleise oder Räder; g) Beurteilung der Rad-Schiene-Rauheit als Eingabe für Rollgeräusch-Modellierung; h) Beurteilung der Rad-Schiene-Rauheit als Eingabe für Verfahren zur Geräuschquellentrennung. Sie ist nicht anwendbar zur: a) Messung der Rauheit (Schienenrauheit, Radrauheit oder kombinierte Rauheit) mittels eines indirekten Verfahrens; b) Analyse der Auswirkungen von Rad-Schiene-Wechselwirkung, wie ein Kontaktfilter; c) Abnahmeprüfung der Rad-Schiene-Fahrflächenqualität nach erfolgter Reprofilierung, es sei denn, die akustische Rauheit ist ausdrücklich das Abnahmekriterium (und nicht die Schleifqualitätskriterien, wie z. B. in EN 13231-3); d) Beschreibung der Gleis- und Radgeometrie, es sei denn sie gehört zur Geräuschentstehung.
francoise:
Applications ferroviaires - Acoustique - Mesurage de la rugosité des rails et des roues relative à la génération du bruit de roulement