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Österreichische Baunormen

Norm-Informationen:
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 13381-10
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 17
Bezeichnung:
Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrages zum Feuerwiderstand von tragenden Bauteilen - Teil 10: Brandschutzmaßnahmen für Stahl-Vollstäbe unter Zugbeanspruchung
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
ÖNORM EN 13381-10 (2016 09 01)
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 006 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
Referenz:
EN 13381-10 (2018 10) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Test methods for determining the contribution to the fire resistance of structural members - Part 10: Applied protection to solid steel bars in tension
Description:
Dieses Dokument legt ein Brandprüfverfahren und ein Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Beitrages von Brandschutzsystemen zur Feuerwiderstandsfähigkeit von Stahlstäben mit rundem und rechteckigem Querschnitt, die als Zugglieder eingesetzt werden, fest. Dieses Dokument gilt für Brandschutzmaterialien, die bereits nach EN 13381-4 oder EN 13381-8 geprüft und bewertet wurden. Sofern keine Prüfung nach EN 13381-4 oder EN 13381-8 erfolgt ist, ist die Belastungsprüfung nach Anhang B unter Verwendung einer Mindestlänge von 2 000 mm auszuführen. Für Querschnitte mit einer anderen Form wie die von Winkel-, U- und Flachprofilen sollte Bezug auf EN 13381-4 und EN 13381-8 genommen werden. Stahlstäbe und andere kaltgeformte Stäbe, die in Betonkonstruktionen als Bewehrung eingesetzt werden, sind nicht Gegenstand dieses Dokuments. Auf Vollstäbe mit einer anderen geometrischen Form, wie einem ovalen oder dreieckigen Querschnitt, sollte eine separate Prüfreihe in Übereinstimmung mit den Prinzipien von Abschnitt 5 dieses Dokuments angewendet werden. Die Brandschutzwirkung wird durch Prüfung unbelasteter Zugglieder bestimmt, wobei jedoch unter gewissen, im Dokument beschriebenen Bedingungen zusätzliche Nachweise durch Prüfungen mit Belastung für bestimmte Produkttypen erforderlich sein können. Das Verfahren ist auf alle Brandschutzsysteme anwendbar, die für den Schutz von Vollstäben mit einem Durchmesser von bis zu 130 mm verwendet werden, und umfasst aufgesprühte Brandschutzmaterialien, reaktive Beschichtungen, Fassadenverkleidungsschutzsysteme sowie mehrschichtige Brandschutzmaterialien oder Brandschutzsysteme aus Verbundwerkstoffen. Im Fall eines rechteckigen Stabs sollte die maximale Seitenlänge auf 130 mm beschränkt werden und das maximale Seitenverhältnis gegenüber der kürzeren Seitenlänge muss 2:1 betragen. Bei Längen von über 130 mm ist die Verwendung von runden oder rechteckigen Hohlprofilen angemessen, die nach EN 13381-4 und EN 13381-8 geprüft und bewertet wurden, sofern sie in der gleichen Orientierung geprüft wurden. In die Bewertung einbezogen werden verschiedene Schichtdicken des angewendeten Brandschutzmaterials, verschiedene Stahlstabgrößen, verschiedene festgelegte Temperaturen sowie eine Bandbreite möglicher Feuerwiderstandsdauern. Das Prüfverfahren ist anwendbar auf Brandschutzsysteme mit unmittelbarer Berührung zum Stab oder mit einem Luftraum zwischen Stab und Schutzsystem, wie in EN 13381-4 angegeben. Dieses Dokument beschreibt auch ein Bewertungsverfahren, das die Analyse der Messwerte beinhaltet, und gibt eine Anleitung, wie Interpolationen durchzuführen sind. Dieses Dokument deckt Prüfungen sowohl in vertikaler als auch horizontaler Anordnung ab. Ergebnisse für einen horizontal ausgerichteten Stab dürfen auf jede Anordnung angewandt werden, während Ergebnisse für einen vertikal ausgerichteten Stab nur für horizontal angeordnete Stäbe verwendet werden sollten, wenn die Daten entsprechend Anhang C korrigiert wurden. Dieses Dokument enthält die Prüfverfahren für die Brandprüfungen, die zur Ermittlung der thermischen Eigenschaften des Brandschutzsystems bei Beanspruchung unter den Bedingungen der Einheitstemperaturzeitkurve nach EN 1363-1, 5.1.1, durchgeführt werden.
francoise:
Méthodes d¿essai pour déterminer la contribution à la résistance au feu des éléments de construction - Partie 10: Protection appliquée aux barres d¿acier pleines précontraintes (tirants)
Normdatenbank:
Dokumenten Nummer:
ÖNORM EN 13381-10
Klassifikation:
DC*N-E
Preisgruppe:
Preisgruppe 17
Bezeichnung:
Prüfverfahren zur Bestimmung des Beitrages zum Feuerwiderstand von tragenden Bauteilen - Teil 10: Brandschutzmaßnahmen für Stahl-Vollstäbe unter Zugbeanspruchung
zitierte Normen:
ersetzte Normen:
identische Norm:
Registriert als:
Autor:
Komitee 006 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
Referenz:
EN 13381-10 (2016 07) ,IDT
übersetzt in:
de*en
english text:
Test methods for determining the contribution to the fire resistance of structural members - Part 10: Applied protection to solid steel bar in tension
Description:
Diese Europäische Norm legt ein Brandprüfverfahren und ein Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Beitrages von Brandschutzsystemen zur Feuerwiderstandsfähigkeit von Stahlstäben mit rundem und rechteckigem Querschnitt, die als Zugglieder eingesetzt werden, fest. Diese Norm gilt für Brandschutzmaterialien, die bereits nach EN 13381-4 oder EN 13381-8 geprüft und bewertet wurden, es sei denn alle Prüfungen werden gemäß Anhang B unter Verwendung einer Mindestlänge von 2 000 mm ausgeführt. Für Querschnitte mit einer anderen Form wie die von Winkel-, U- und Flachprofilen ist Bezug auf EN 13381-4 und EN 13381-8 zu nehmen. Diese Norm behandelt keinen Flachstahl, der in Betonkonstruktionen als Bewehrung eingesetzt wird. Auf Vollstäbe anderer geometrischer Formen, wie einem ovalen oder dreieckigen Querschnitt, ist eine separate Prüfreihe in Übereinstimmung mit den Prinzipien von Abschnitt 5 dieser Norm anzuwenden. Die Brandschutzwirkung wird durch Prüfung unbelasteter Zugglieder bestimmt, wobei jedoch unter gewissen, in der Norm beschriebenen Bedingungen zusätzliche Nachweise durch Prüfungen mit Belastung für bestimmte Produkttypen erforderlich sein können. Das Verfahren ist auf alle Brandschutzsysteme anwendbar, die für den Schutz von Vollstäben mit einem Durchmesser von bis zu 130 mm verwendet werden, und umfasst aufgesprühte Brandschutzmaterialien, reaktive Beschichtungen, Fassadenverkleidungsschutzsysteme sowie mehrschichtige Brandschutz-materialien oder Brandschutzsysteme aus Verbundwerkstoffen. Im Fall eines rechteckigen Stabs sollte die maximale Seitenlänge auf 130 mm beschränkt werden und das maximale Seitenverhältnis gegenüber der kürzeren Seitenlänge muss 2:1 betragen. Bei Längen von über 130 mm ist die Verwendung von runden oder rechteckigen Hohlprofilen angemessen, die nach EN 13381-4 und EN 13381-8 geprüft und bewertet wurden. In die Bewertung einbezogen werden verschiedene Schichtdicken des angewendeten Brandschutzmaterials, verschiedene Stahlstabgrößen, verschiedene festgelegte Bemessungstemperaturen sowie eine Bandbreite möglicher Feuerwiderstandsdauern. Das Prüfverfahren ist anwendbar auf Brandschutzsysteme mit unmittelbarer Berührung zum Stab oder mit einem Luftraum zwischen Stab und Schutzsystem. Diese Norm beschreibt auch ein Bewertungsverfahren, das die Analyse der Messwerte beinhaltet, und gibt eine Anleitung, wie Interpolationen durchzuführen sind. Diese Norm deckt Prüfungen sowohl in vertikaler als auch horizontaler Anordnung ab. Ergebnisse für einen horizontal ausgerichteten Stab können auf jede Anordnung angewandt werden, während Ergebnisse für einen vertikal ausgerichteten Stab nur für horizontal angeordnete Stäbe verwendet werden dürfen, wenn die Daten entsprechend Anhang C korrigiert wurden. Diese Norm enthält die Prüfverfahren für die Brandprüfungen, die zur Ermittlung der thermischen Eigenschaften des Brandschutzsystems bei Beanspruchung unter den Bedingungen der Einheitstemperaturzeitkurve nach EN 1363-1 durchgeführt werden.
francoise:
Méthodes d’essai pour déterminer la contribution à la résistance au feu des éléments de construction - Partie 10: Protection appliquée aux barres d’acier pleines précontraintes (tirants)